Das Arquebusade-Wasser und seine Geschichte

Das Produkt Arquebusade-Wasser ist so zeitlos und berühmt, dass man es als Substantiv im französischen Wörterbuch Littré findet, dessen erste Ausgabe 1872 herausgebracht wurde.

Was bedeutet also das Wort „Arquebusade“?

Arquebusade nf (ar-ke-bu-sa-de)

  1. Schuss aus einer Arkebuse.
  2. Arquebusade-Wasser, Aufguss oder Mazeration aus Wundpflanzen, die im Volk sehr gebräuchlich waren
  3. Arkebusenwunden, alter Name für Wunden durch Schusswaffen.

arquebuseDie Arkebuse ist eine Schusswaffe mit geringer Reichweite, die im XV. Jahrhundert auftauchte. Da sie anfangs primitiv war, fügte sie sowohl ihren Benutzern als auch ihren Opfern Verletzungen und Verbrennungen zu. Der König François I. von Frankreich sah, dass seine Armeen kein Mittel zur Behandlung von Arkebusenschüssen hatten, die man „Arquebusades“ nannte. Deshalb beauftragte er anno 1516 Mönche, die sich gut mit Chemie und der Verwendung von Pflanzen zu medizinischen Zwecken auskannten, einen wirksamen pflanzlichen Extrakt zur Behandlung dieser Verletzungen herzustellen.

So begannen mehrere religiöse Orden, verschiedene Pflanzenextrakte zur wirksamen Behandlung von Wunden, Hautinfektionen und anderen Verletzungen durch Schlachten zu entwickeln. Der von bestimmten Mönchen auf der Basis von Blüten und Heilpflanzen zubereitete Extrakt erwies sich bei der Behandlung der verletzten Soldaten als besonders wirksam. Die Neuigkeit des „Wassers“ verbreitete sich schnell unter den Zivilisten, die begannen, es nicht nur für die Behandlung von Verletzungen, sondern auch zu kosmetischen Zwecken oder gegen ihre Hautprobleme anzuwenden. Das Arquebusade-Wasser war geboren!

Aus dem Vercors in die Schweiz

monastere

Das Originalrezept stammt von den Mönchen, die im Kloster St-Antoine im Vercors in Frankreich lebten. Das nach diesem Rezept zubereitete „Wasser“ wurde jahrhundertelang vertrieben. Aber die Mönche behalten das Geheimnis nicht für sich. Das XVII. Jahrhundert ist nämlich eine schwierige Phase für den französischen Orden. Die Konflikte veranlassen einige Mönche, die das Fabrikationsgeheimnis kennen, in die Schweiz zu flüchten, wo sie die Herstellung des Wassers fortsetzen.

Zu Beginn des XVIII. Jahrhunderts werden die Apotheker Fabre und Bouet aus Lausanne vom Erfolg des Heilmittels angelockt, sprechen die Mönche an und erwerben wahrscheinlich die Originalzusammensetzung gegen eine bedeutende Spende für wohltätige Zwecke. Bestimmte Dokumente bescheinigen, dass letztere für die Herstellung ihres Wassers die Zusammensetzung und das Herstellungsverfahren der Rezepte aus dem XVII. Jahrhundert verwendet hätten.

Unsere historischen und dokumentarischen Recherchen zeigen auf jeden Fall, dass unsere zwei Apotheker in den Jahren ab 1790 die ersten waren, die das „Wahre Arquebusade-Wasser“ in großem Umfang vermarkteten und damit einen ersten großen Markterfolg erzielten. Dieses traditionelle Rezept wird noch heute aufbewahrt und findet sich in den Geheimnissen des Arquebusade-Wassers ARQUADE wieder.

 

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